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TS20 hieß der Prototyp eines Roadsters, der im Oktober 1952 auf der London Motor Show der staunenden Öffentlichkeit präsentiert wurde. Im Winter 1952/53 überarbeitete Ken Richardson mit seinem Team den TS20. Daraus entstand der TR2, der sich in Aussehen, Handling und Motorleistung deutlich vom TS20 Prototypen abhob. Die offizielle Vorstellung des TR2 erfolgte dann am 9. März 1953 auf dem Genfer Automobilsalon. Der Motor hatte seine Wurzeln im Traktorenbereich und seine 90 PS reichten für mehr als 100 Meilen pro Stunde, eine Geschwindigkeit, die in den fünfziger Jahren einen Spitzenwert darstellte. Nachdem im Juli 1953 zwei Vorserienmodelle fertiggestellt wurden begann im August die Serienproduktion. Bei jedem dieser Fahrzeuge wurde purer Fahrspaß mit geliefert - ganz ohne Aufpreis.
Das Nachfolgemodell, TR3 genannt, erschien im Oktober 1955. Auffälligste Änderung: Der spöttisch-liebevoll „Eierkarton“ genannte Kühlergrill wurde nach vorne gezogen. SU-H6-Vergaser sorgen jetzt zusammen mit einem modifizierten Zylinderkopf für 95 PS. Im Laufe der zweijährigen Produktion kam es zu diversen Detailverbesserungen. Die Sensation kam dann im August 1956. Ab Fahrgestellnummer TS13046 wurde der Triumph TR3 als erstes britisches Automobil serienmäßig mit Scheibenbremsen ausgerüstet. In ganz Europa verfügte zu dieser Zeit nur der Citroen DS19 über Scheibenbremsen.
In den Triumph Werken in Canley ging ab September 1957 ein überarbeiteter TR3 in Produktion. In erster Linie wurde dabei das Aussehen modifiziert. Der sogenannte TR3A ließ sich an einem breiteren, bis unter die Hauptscheinwerfer reichenden Kühlergrill, sowie äußeren Kofferraum- und Türgriffen erkennen. Im Oktober 1959 erfolgten ab Fahrgestellnummer TS60001 zahlreiche Detailverbesserungen.
Speziell für den nordamerikanischen Markt wurde auf Druck der dortigen Triumph Händler zwischen März und September 1962 ein Sondermodell namens TR3B produziert. Diese sogenannten TR3B basierten auf dem TR3A, jedoch mit TR4 Technik und einem 4-fach synchronisiertem Getriebe.
Noch während der TR3A Produktion wurde im Juli 1961 der Triumph TR4 vorgestellt. Giovanni Michelotti hatte die Karosserie entworfen, Fahrwerk und Technik des TR3A wurden modifiziert aber nicht grundsätzlich geändert. Die zentralen technischen Änderungen in Stichworten: Zahnstangen- statt Schneckenlenkung, Motor auf 2.138 ccm aufgebohrt und 4-fach synchronisiertes Getriebe. Auch ganz neu war das „Surrey Top“, ein 2-teiliges Hardtop aus verschweißtem Stahlrahmen, der entweder ein Stahl- oder ein Gewebedach tragen konnte.
Zwei Monate später präsentierte Triumph den TR4A. Die Karosserie basierte auf dem TR4 und die optischen Retuschen erkannte man erst auf den zweiten Blick. Unter der Karosserie wurden allerdings gravierende Änderungen vorgenommen. Eine Schräglenker-Hinterachse mit Einzelradaufhängung (IRS) und neuem, am überarbeiteten Fahrzeugrahmen aufgehängtem Differential ersetzte die Starrachse, die Vorderachse wurde komplett überarbeitet, alle Modelle hatten nun negative Masse. Weitere technische Änderungen betrafen die Handbremse, den Kühler, die Auspuffanlage und die Kupplung. Für den nordamerikanischen Markt wurden allerdings noch ca. 7000 Fahrzeuge mit starrer Hinterachse produziert. Während der zweijährigen Produktionszeit gab es nur wenige Detailänderungen und im Juli 1967 endete schließlich die Produktion des TR4A. Insgesamt verließen damit in der 14 jährigen Bauzeit 152.378 TR2 - TR4A die Werkstore in Canley.
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Wir freuen uns über jede Anregung zur Verbesserung, und jetzt viel Spaß bei der Lektüre.
Ihr Limora Team
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