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Oldtimer Warenhaus

Klassische britische Fahrzeuge

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Eine spürbare Verbesserung des Fahrverhaltens

Es sind die kleinen Mängel, die auf einen Stoßdämpferdefekt hinweisen. Das Auto fährt nicht mehr ganz ruhig. Sie brauchen etwas mehr Platz auf der Bahn, das Lenkrad zittert ganz leicht in Bereichen, die sie eigentlich ausgewuchtet wähnten. Oftmals bilden sich auf den Hinterreifen Sägezähne, die sich ertasten lassen, wenn man mit der Hand über die Lauffläche streicht. Die meisten Fahrer preisen den Stoßdämpferdefekt sogar in die Charakteristik des Fahrzeugs ein. Das ist ein Engländer, das gehört so.

Wir allerdings raten: Schauen Sie der Wahrheit ins Auge, wenn Ihr Wagen 80.000km gelaufen hat, sind die Stoßdämpfer hin. Egal ob Sie das glauben oder ob sie öldicht sind: Stoßdämpfer sind Verschleissteile, die regelmäßig erneuert gehören. Und: Stoßdämpfer werden immer paarweise gewechselt.

Sicherer und ruhiger: Geringe Investition und etwa 2 Stunden Arbeit – Limora zeigt wie es geht!

Am Beispiel der Hinterachse zeigen wir den Tausch der Seriendämpfer. Das Fahrzeug war an sich unauffällig, geringe Sägezahlbildung auf dem Reifen hinten links und ein etwas unruhiges Lenkrad auf der Geraden im Bereich von 120 km/h waren vertraut geworden. Laufleistung etwa 110Tkm.

Hier zeigt sich deutlich der Unterschied am ausgebauten Altteil und dem neuen Originalteil. Sie bekommen bei Limora für die Hinterachse sowohl die Seriendämpfer unter Best.-Nr. 339301, als auch Dämpferelemente von Koni, Best.-Nr. 493549, die für deutlich sportliche Fahrweise ausgelegt sind.

Die Arbeiten an den Stoßdämpfern sind von ambitionierten Laien innerhalb von etwa zwei Stunden zu erledigen. Kenntnisse der Arbeitsplatzsicherung und Arbeitssicherheit sind von Nöten, bitte informieren Sie sich entsprechend. Wir erklären nur eine Seite, die andere Seite funktioniert analog.

Lösen Sie die Radmuttern eine halbe Umdrehung. Das Fahrzeug mit einem Keil gegen Wegrollen gesichert, heben Sie das Fahrzeugheck mit Wagenheber unter der Querlenkeraufhängung an und sichern Sie mit einem Unterstellbock, z.B. Best.-Nr. 342812 an geeigneter Stelle ab. Rad abmontieren.
Mit 13er Ring und Knarre 17er Nuss die untere Aufhängung lösen. Die Verbindung ist in der Regel gängig, sonst mit Drahtbürste und Rostlöser WD40 Best.-Nr. 479892 entsprechend bearbeiten. Legen Sie Scheiben und Distanzstücke entsprechend ihrer Reihenfolge sicher auf Seite.

Wenn der Dämpfer unten gelöst ist, müssen Sie oben etwas tricksen. Die obere Schraubbefestigung ist unter der Kofferklappe vom Motorraum aus zugänglich. Dazu entfernen Sie zunächst das Motorschutzgitter. Achtung: Im Schraubbereich befinden sich einige Kabel und der Bowdenzug zum Öffnen der vorderen Klappe. Wenn Sie hier etwas beschädigen, haben Sie viel Arbeit! Etwas WD40 Best.-Nr. 479892 und die Schraubbefestigung lässt sich mit Knarre und Verlängerungen von oben lösen. Sollte das nicht klappen: Schlagschrauber Best.-Nr. 471629, Arbeitsdruck 6-8bar, einsetzen.

Der Dämpfer wird jetzt entsprechend der originalen Montage wieder eingesetzt. Für oben ist eine neue Polystoppmutter dabei, unten empfehlen wir eine neue Nyloc-Mutter M10 x 1,25, Best.Nr. 325745.
Oben mit Knarre und Verlängerung anziehen. Bitte prüfen Sie nach der Montage den festen Sitz der Gummis in der Karosseriebefestigung. Wenn alles fest ist, sieht es oben so aus:

Unten dasselbe. Die Achse wieder komplettieren und festziehen.

Und als Tipp: Werfen Sie einen Blick auf umgebende Karosseriestrukturen. Jetzt, wo Sie eh dreckige Hände haben, können Sie angegriffene Blechflächen mit Rostumwandler behandeln. Wir empfehlen Fertan, Best.-Nr. 316823.

Die anschließende Probefahrt zeigt: Wohltuende Ruhe im Lenkrad, kein Flattern. Souveränes Verhalten des Fahrzeugs auf schnell gefahrenen Querfugen. Langfristige Vorteile der neuen Dämpfer sind der erheblich gleichmäßigere Reifenverschleiß und vor allem der deutlich kürzere Bremsweg.

Eine Investition von 2 Stunden und 160 Euro, die sich absolut gelohnt haben.