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123 Ignition – Das ist kein Verteiler!

Dipl.-Ing. Joseph Eckert am Prüfstand in der Limora-Test- und Versuchswerkstatt. Hier hat er zum Beispiel auch die Anpassung einer 123-Ignition ausgetüftelt: an einen Chrysler Plymouth Baujahr 1935 mit schweizer Tücher Sonderkarosserie.

Was aussieht wie ein Zündverteiler, ist eine komplette elektronische Zündanlage, die folgende Vorteile bietet:

  • „Spark balancing“ für den präzisen Zündzeitpunkt
  • Nahezu wartungsfrei
  • Verschleißfreie Drehung der Verteilerwelle
  • Passend für viele Fahrzeuge
  • "Ewiges" Leben der Zündspule
  • Sehr einfacher Einbau
  • Verzicht auf typische Fehlerquellen wie Unterdruckdose, Fliehkraftversteller usw.

Die Vorzüge im Detail

Die Technik: Unter der weitgehend klassischen Optik verbirgt sich ultramoderne Formel-1-Elektronik. Die Anlage überwacht jeden einzelnen Arbeitstakt jedes einzelnen Zylinders bei jeder Umdrehung. Mechanische Defizite werden durch das sogenannte "Spark balancing" ausgeglichen. Das Gehäuse ist erstklassig verarbeitet, mit nur einem einzigen beweglichen Teil, dem Rotor. Dadurch sind Zündanlagen von 123-Ignition so gut wie wartungsfrei und Ihr Motor läuft wie die sprichwörtliche Nähmaschine. Die Verarbeitung: Das einzige bewegliche Teil ist die in zwei selbstschmierenden Sintermetallbuchsen gelagerte Verteilerwelle. Fliehgewichte, Unterdruckdose und bewegliche Grundplatte gibt‘s nicht mehr, und was es nicht gibt, kann auch keinen Ärger machen. Das Gehäuse besteht aus Aluminium und ist aus dem Vollen gefräst, Verteilerkappe und V-Finger sind Serienteile. Damit sind alle potentiellen Fehlerquellen eines elektromechanischen Zündverteilers beseitigt. Die Drehung der Verteilerwelle wird berührungslos und damit völlig verschleißfrei durch einen Hall-Geber an die elektronische Steuerung übermittelt. Der Unterdruck wird ebenfalls elektronisch registriert.

Pure Innovation: „Spark balancing“

Spark balancing wurde ursprünglich für Formel-1-Motoren entwickelt, die mit Drehzahlen arbeiten, bei denen uns selbst ein sportlicher Motor um die Ohren fliegen würde. Aus winzigen Änderungen der Kurbelwellengeschindigkeit lässt sich ableiten, ob die Kraftentfaltung aller Zylinder gleichmäßig ist. Der Prozessor „weiß“ welcher Zylinder gerade zündet und kann entsprechend den Zündzeitpunkt verändern, bis alle Zylinder einheitlich arbeiten. Die Drehzahl wird für jedes halbe Grad der Kurbelwellendrehung geprüft, mehr als 700 mal pro Umdrehung. Bei 5000 U/min. wird also 3,5 Millionen Mal pro Minute gemessen.

Steuerung des Schließwinkels

Der Schließwinkel ist ein Maß für die Dauer, für die der Unterbrecherkontakt geschlossen ist und die Zündspule mit Strom versorgt wird. Die Zündspule braucht eine gewisse Mindestzeit, um ihr elektrisches Feld aufzubauen, jedoch darf der Unterbrecherkontakt auch nicht zu lange geschlossen bleiben, weil die Zündspule sonst überhitzt. Die Schließdauer der Unterbrecherkontakte steht indirektem Zusammenhang mit der Motordrehzahl. Die Zeitspanne wird in Millisekunden gemessen.

Frühzündung

Bekanntlich muss sich der Zündzeitpunkt je nach Motordrehzahl ändern. Beim Startvorgang erfolgt die Zündung auf OT (dem oberen Totpunkt) und wenn der Motor läuft, wird die Frühzündung aktiviert. Der Grund liegt klar auf der Hand: Das Benzin-Luft-Gemisch benötigt immer die gleiche Zeit zum Verbrennen, also muss bei steigender Drehzahl die Zündung immer früher erfolgen, damit die Explosionskraft zum richtigen Zeitpunkt ihr Maximum erreicht. Der Prozessor ist es gewohnt, mit Zeiteinheiten weit unterhalb einer Millisekunde zu arbeiten, was mechanische Anlagen nicht leisten können.

Nahezu wartungsfrei

Die Zündanlagen von 123-Ignition sind nahezu wartungsfrei. Nahezu deswegen, weil lediglich alle 30.000 Kilometer die Verteilerkappe und der Verteilerfinger gewechselt werden sollten. Bei diesen Komponenten handelt es sich um preiswerte Standard-Teile.

Sechzehn Steuerkurven

123-Ignition-Zündanlagen passen auf viele verschiedene Fahrzeuge, weil sich durch einen kleinen Drehschalter das richtige Zündverhalten, abgestimmt auf den Motor, einstellen lässt. Eine Tabelle wird mitgeliefert, die Einstellung ist auch für den Laien mit einem Dreh erledigt.

Einbau

Es kommen zwei Kabel aus dem Zündverteiler: Das rote Kabel wird angeschlossen an „Plus“ des Zündschlosses/der Zündspule, Schwarz wird angeschlossen an „Minus“. Der Einbau dieses Leistungswunders ist also denkbar einfach.

123-Ignition / 123-Tune

Die 123-Kennfeldzündanlage gibt es in 2 verschiedenen Ausführungen: als 16-fach verstellbares Modell oder für Tuner und Wettbewerbsfahrer als 123-Tune mit der Möglichkeit eine komplett eigene Zündkurve zu programmieren, abgestimmt auf Fahrzeug und Strecke. Die 123-Tune ist genauso einfach einzubauen wie die 123-Ignition und mit einem gewöhnlichen PC per Mausklick zu programmieren.

Bitte wählen Sie unter fast hundert 123-Ignition / 123-Tune.
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