Oldtimer: Anlasser reparieren – Tipps und Werkzeug

Ein defekter Anlasser ist mit Sicherheit ein Ärgernis, denn ohne dieses Bauteil lässt sich der Wagen kaum starten. Sobald der Startermotor auch Anlasser oder Starter genannt – einmal kaputt ist, muss man sich also um eine Reparatur kümmern, damit das Auto wieder gestartet werden kann. Eine Reihe klassischer Fahrzeuge lässt sich zwar mit Kurbel starten, aber mit dem Anlasser ist einfacher und sicherer.


In vielen Fällen hilft es, den Schaden einordnen zu können: Welches Bauteil funktioniert nicht mehr und wie kann man sich ggf. selbst helfen und den Anlasser reparieren? Diese Informationen erhalten Sie im folgenden Beitrag, auch beraten wir Sie zur Lichtmaschinen-Instandsetzung.

Autor: Armend Blenishte
Position: Vertrieb
Aktualisiert: 17.01.2022

Anlasser und Lichtmaschine: Rückgrat der elektrischen Anlage

Der Starter und die Lichtmaschine sind zwei verschiedene Bauteile, die verschiedene sehr wichtige Funktionen erfüllen. Die Lichtmaschine erzeugt den Strom für die Beleuchtung und Zündung.

Der Startermotor, geschaltet durch den Magnetschalter, dreht über die Schwungscheibe die Kurbelwelle des Motors. Die drehende Kurbelwelle saugt Benzin-Luftgemisch an, der von der Kurbelwelle abhängig angetriebene Zündverteiler sorgt für den passenden Funken zur passenden Zeit, der Motor startet.  Wenn der Motor anspringt, spurt der Anlasser wieder aus.

Der Anlasser ist also ein Elektromotor, der eine gut geladene Batterie braucht. Das Drehen des Autoschlüssels im Zündschloss lässt den Magnetschalter anziehen. Der Magnetschalter spurt den Anlasser in die Schwungscheibe ein und startet den Startermotor. Wenn sich der Anlasser dreht, Gemisch und Zündung stimmen, startet auch der Motor.

  • Im Jahr 1911 wurde der erste elektrische Anlasser im Automobil verbaut, davor musste das Auto händisch angekurbelt werden, was ein gefährliches Unterfangen war.
  • Bis in die frühen 1950er Jahre waren Startkurbeln an vielen Fahrzeugen europäischer Fertigung üblich. In Frankreich wurden viele Fahrzeuge bis in die 1980er Jahre mit Startkurbeln ausgerüstet.
Bild: ModelTMitch, lizensiert CC BY_SA 4.0

Die Lichtmaschine ist für ihre Funktion auf den laufenden Motor angewiesen. Sie ist ein Generator, der mit vom Motor mittels eines Riemens angetrieben wird. Über diesen treibt der Motor den Generator an. Die Lichtmaschine lädt die Starterbatterie mit Strom und liefert die Energie für die elektrischen Verbraucher im Fahrzeug.

  • Seit den 1970er Jahren hat sich der Drehstromgenerator als Lichtmaschine durchgesetzt. Man spricht von Drehstromlichtmaschinen.
  • Die vorher verwendeten Gleichstromdynamos waren weniger leistungsfähig und haben bei Leerlaufdrehzahl nicht genügend Energie zum Laden der Fahrzeugbatterie geliefert.

Oldtimer: Anlasser reparieren – Wissenswertes zum Startvorgang

Wenn der Anlasser defekt zu sein scheint, die Batterie aber genug Saft für die Zündung liefert,  dann kann man das Auto anschieben, um den Motor zum Starten zu bringen. Ohne weitere helfende Hände ist das anstrengend, deshalb sollten Sie lieber gleich den Anlassvorgang insgesamt unter die Lupe nehmen.

Was passiert beim Motorstart und wie stellen wir fest, ob tatsächlich der Anlasser defekt ist?

Nahezu alle Baugruppen des Fahrzeugs sind am Motorstart beteiligt. Der Zündschlüssel schaltet die Zündung ein, ein Weiterdrehen aktiviert das Anlasserrelais. Dieses aktiviert den Magnetschalter, der Anlasser spurt ein und dreht. Wenn der Anlasser dreht, der Motor aber nicht anspringt, gibt es ein Problem mit Zündung oder Treibstoffversorgung. Prüfen Sie eventuelle Killschalter und elektrische Benzinpumpen.

Auf einen defekten Anlasser, oder auf ein Problem mit den oben erwähnten Baugruppen, kann man über eventuell fehlende Geräusche schließen:

  • Dreht der Anlasser langsam oder werden die Kontrollleuchten dabei extrem schwach, hat die Batterie nicht mehr genug Kraft. Laden hilft.
  • Wenn der Anlasser (bzw. sein Magnetschalter) nur ein mechanisches Klacken von sich gibt oder überhaupt kein Geräusch macht, dann bedeutet das, dass der Schaden hier zu suchen ist.
  • Wenn der Anlasser nur klackt, ist es in der Regel der Magnetschalter, den man hört. Wie oben beschrieben, hat der Magnetschalter die Aufgabe, den Strom zum Startermotor zu schalten und den Starter in den Zahnkranz auf dem Schwungrad einzuspuren.

Wenn also der Magnetschalter klackt, können Sie oft mit einem gezielten Schlag auf den Magnetschalter den Anlasser zur Arbeitsaufnahme bewegen. Das ist aber keine Reparatur, sondern ein kurzfristiges Reaktivieren eines an sich verschlissenen Bauteiles.

Ein guter  Tipp, der tatsächlich funktioniert: Mit einem Hammer leicht auf den Anlasser klopfen, ein paar Mal, damit sich eventuelle verkeilte Zähne oder verharzte Schalter lösen. Der Anlasser bei Autos befindet sich seitlich am Motor, immer in der Nähe der Nahtstelle zwischen Motor und Getriebe. Bei vielen klassischen Fahrzeugen ist er von unten am besten zu erreichen.

  • Auch ein lautes Quietschen nach dem Start ist ein Hinweis auf Verschleiß bzw. einen baldigen Defekt. Dieses laute harte Geräusch entsteht, wenn der Anlasser nicht sauber in den Zahnkranz der Schwungscheibe einspurt.

Dieses unsaubere Einspuren lässt sich günstig durch Tausch oder Überholung des Anlasserfreilaufs beheben. Geschieht dies nicht, zerstört das Anlasserritzel den Zahnkranz auf der Schwungscheibe. Folge ist eine sehr aufwendige Reparatur, für die mindestens das Getriebe raus muss.


Was ist zu tun, wenn der Anlasser kaputt ist? Anschieben!

Sollte der Anlasser kaputt sein, so kann der Motor leicht durch Anschieben des Fahrzeugs in Gang gebracht werden, sofern genug Strom für die Zündung vorhanden ist. Das ist einfacher für Fahrzeuge mit kleinem Hubraum, schwieriger für schwere Fahrzeuge.

Folgendes Procedere hat sich bewährt:

  • Start im zweiten Gang
  • Position des Schlüssels auf Zündung (Kontrolleuchten leuchten)
  • nur bei Autos mit Schaltgetriebe
  • nur bei Benzinern
  • nicht bei Autos mit Katalysator (KAT)
Anschieben ist nur sinnvoll, wenn der Anlasser definitiv defekt ist, der Wagen (oder das Motorrad) aber prinzipiell läuft. Ausreichend anliegende Spannung und Treibstoff sind Voraussetzung. Zu zweit ist es leicht, allein geht es aber auch.

Tipp: Autos mit defektem Anlasser immer am Hang parken. Anziehen mit einem zweiten Fahrzeug ist auch möglich, braucht aber jemanden, der sich damit wirklich auskennt.

  • Wagen in Bewegung bringen, also anschieben oder anrollen lassen
  • Zündung (und Choke) aktivieren
  • Schrittgeschwindigkeit reicht
  • Schnell: Reinsetzen
  • Kuppeln, zweiten Gang einlegen, Kupplung schnell kommen lassen
  • Auskuppeln, Motor mit Gasstößen auf Drehzahl bringen.
Sollte zusätzlich zum Starter aber auch das Zündschloss Probleme machen, dann bekommt man weder eine Zündung noch ein freigängiges Lenkrad und muss das Auto abschleppen lassen. Wenn die Batterie zu schwach ist, hilft ein Jumpstarter oder Starthilfe mittels eines Überbrückungskabels.

Welche Ursachen kann der Defekt haben?

Oft liegt die Wurzel des Problems in der Mechanik des Starters. Wie jedes mechanische Bauteil gibt es auch im Anlasser eine Reihe Verschleißteile, die ihre Funktion nach einigen Jahren nicht mehr zuverlässig ausführen. Vor allem für Oldtimer-Anlasser gilt, dass beim Klassiker genau hingesehen werden sollte, sodass man den Verschleiß erkennen kann, bevor das Liebhaberfahrzeug angeschoben werden muss.

Zu den Verschleißteilen gehören Lager und Kohlebürsten sowie der Magnetschalter im Ganzen. Die anderen Bauteile:

  • Anlasserfreilauf und Ritzel
  • Anker mit Schleifringen
  • Gehäusedeckel
  • Gehäuse mit Magneten
… werden auch im Rahmen einer Überholung oft weiterverwendet. Trotz der Zahl an potentiell fehlerhaften Teilen im Bauteil Anlasser kann gesagt werden, dass die Reparatur aus eigener Hand zu bewerkstelligen ist.

Dies gilt natürlich nicht für Anfänger, wenn man aber etwas Erfahrung mit Arbeiten am Auto und seinen Bauteilen mitbringt und etwas von der Mechanik versteht, dann steht der Anlasser-Überholung nichts im Wege.


Oldtimer: Anlasser überholen – Werkzeug und Tipps

Sinnvoll ist prinzipiell die Montage eines neuen oder werksüberholten Anlassers. Dabei sollte man als Fahrer eines klassischen Fahrzeugs überlegen, ob es nicht besser ist, einen modernen Hochleistungsstarter zu montieren. Diese Startermotoren laufen bei niedrigerem Strom an, drehen höher und kraftvoller. Der Motorstart, gerade unter nicht ganz optimalen Randbedingungen, wird damit erheblich vereinfacht.


Gleichstromanlasser
vs. moderner Hochleistungsanlasser 

Aber selbstverständlich können Sie auch selbst Hand anlegen und den Starter ausbauen oder gar reparieren und überholen. Bei klassischen Fahrzeugen geht das meist relativ leicht. Es dauert ein bis zwei Stunden, bis der Anlasser ausgebaut und wieder eingebaut ist.
Eine Überholung ist eine etwas aufwendigere Aufgabe. Dazu müssen die mechanischen Komponenten, also Lager und Antriebe geprüft und ggf. gewechselt werden. Bei den elektrischen Komponenten reicht oft ein Abdrehen der Kontaktflächen und der Wechsel der Kohlen.

Achtung: Lassen Sie das Fahrzeug nie ohne Batterie laufen und entfernen Sie die Batterie unter keinen Umständen bei laufendem Motor.

Hier einige Hinweise für die Arbeit am Anlasser:

  • Prüfen Sie die Spannung der Batterie – auch die Batterie ist eine mögliche Fehlerquelle 
  • Klemmen Sie die Batterie ordnungsgemäß ab - zuerst Masse-, dann den stromführenden Pol
  • Fotografieren Sie sicherheitshalber Kabel und Anschlüsse für den Zusammenbau
  • Reinigung des Bauteils - entfernen Sie jeglichen Staub und Verschmutzungen in den Zwischenräumen und an den Halterungen
  • Sind die Zähne am Zahnkranz der Schwungscheibe in Ordnung? Oder sind die Zähne an den Ecken bereits angefressen?
  • Kontrollieren Sie alle Kabelverbindungen und Kabelschuhe
  • Sind alle Schrauben in gutem Zustand? Sind sie oxidiert oder ihre Köpfe verwürgt?


Das Werkzeug, das Sie zur Hand haben sollten:

  • ein leistungsstarkes Multimeter
  • normale Werkzeugausstattung: Knarrenkasten mit Gelenken, Schraubenschlüssel nach technischen Erfordernissen: Metrisch oder zöllig. Schraubendreher. Schlosserhämmer. Zum Zerlegen des Anlassers sind unterschiedliche Abzieher erforderlich.

Oldtimer: Lichtmaschine, die häufigsten Fehler und Abhilfe

Die Lichtmaschine, versorgt das Auto mit Strom. Sie wird vom Motor per Keilriemen angetrieben, ohne sie würde das Auto die Batterie sehr schnell leersaugen. Dabei kann das Auto auch ohne Lichtmaschine gefahren werden . Wenn man die elektrischen Verbraucher abschaltet, reicht eine gut geladene Batterie noch für hunderte Kilometer Zündung.

Geht die Lichtmaschine kaputt, hat sie keine Ladeleistung mehr, dann geht im Tacho eine rote Ladekontroll-Leuchte an, der Motor läuft aber weiter.  Die Kontrollleuchte ist bei verschiedenen Herstellern unterschiedlich bezeichnet, es ist aber die gleiche Leuchte, die nach dem Motorstart, leicht verzögert, ausgeht.

Auch die Lichtmaschine hat viele Verschleißteile wie Kabel, Lager und Buchsen verbaut, die kaputt gehen können. Es gibt Lichtmaschinen als Gleichstromlichtmaschinen und als Drehstromlichtmaschinen.

  • Bevor Sie das Problem ausschließlich auf die Lichtmaschine zurückführen, sollten Sie auch den Keilriemen begutachten. Wenn dieser nicht richtig gespannt ist, dann erfüllt er seinen Zweck nicht und muss gespannt werden. Ein gerissener Keilriemen muss gewechselt werden.
  • Ein Tipp: Immer einen passenden Keilriemen ins Auto legen.  Ein neuer Keilriemen kostet nur wenige Euro und hilft ihren Wagen immer wieder flott zu bekommen. Es findet sich eher Sonntags ein Mechaniker, als ein Riemen für den ‘56er Fiat Millecento.

Was die Reparatur bzw. Überholung der Lichtmaschine angeht, so empfehlen wir, dies Fachkräften zu überlassen. Bei einer Überholung der Lichtmaschine (LiMa) wird jedes einzelne Bauteil überprüft und auch gereinigt. Alle Verschleißteile – Lager, Buchsen und Kohlen – werden rundum erneuert, so auch die Feld- und Ankerwicklungen.

Danach wird die überholte Lichtmaschine einem Funktionstest unterzogen. Die meisten Lichtmaschinen werden auch im Austausch angeboten. So erhält man direkt, ohne warten zu müssen, ein perfekt aufgearbeitetes Aggregat.

Wichtig: Sollte die Lichtmaschine defekt sein und ersetzt werden, so empfehlen wir, gründlich zu überprüfen, was zum Ausfall der Licht-maschine geführt hat.  Wenn der Regler oder andere Bauteile der elektrischen Anlage defekt sind  und so den Defekt der alten Lichtmaschine verursacht haben, wird auch die neue Lichtmaschine schnell gegrillt.  Garantien erlöschen, wenn die Fehlfunktion der Lichtmaschine auf einen defekten bzw. alten Regler zurückgeführt werden kann.

Einige Gleichstrom-Lichtmaschinen müssen polarisiert werden, bevor sie erstmals in Betrieb genommen werden. Nach der Überholung muss die Feldwicklung (außen, nicht drehend) magnetisiert werden. Das ist bei der Überholung nicht möglich, weil bei Überholung noch nicht bekannt ist, in welches Auto die Lichtmaschine eingebaut wird, ob mit Plus an Masse, oder mit negativer Masse.

  • Lichtmaschinen von deutschen oder italienischen Herstellern, bei denen das Polarisierung Problem nicht auftritt, weil die Fahrzeuge immer einheitlich negative Masse hatten, sind ab Werk polarisiert.
  • Wenn die Elektrik des Autos auf „Positive Earth“ (Plus an Masse) polarisiert ist, dann muss die Lichtmaschine vor Inbetriebnahme polarisiert werden.

Lichtmaschine Reparatur – Polarisierung der überholten Lichtmaschine

  1. Bauen Sie die Lichtmaschine ein, ohne ein Kabel anzuschließen und ohne den Keilriemen in Spannung zu versetzen. Der Keilriemen sollte sich zwischen den zwei Riemenscheiben um etwa 10 mm zusammendrücken lassen.
  2. Stellen Sie anschließend fest, welcher Pol der Batterie nicht an der Fahrzeugmasse liegt (bei “Negative Earth” Fahrzeugen ist dies der Pluspol, bei “Positive Earth” Fahrzeugen ist dies entsprechend der Minuspol). Nehmen Sie nun ein Kabel und verbinden Sie das eine Kabelende mit dem Batteriepol, der nicht an der Fahrzeugmasse liegt.
  3. Das andere Ende des Kabels halten Sie nun für maximal 3 bis 5 Sekunden an den Feldwicklungsanschluss der Lichtmaschine. Dies ist in der Regel der kleinere Anschluss (Klemme F).
  4. Nach diesem Vorgang ist die Lichtmaschine polarisiert. Entfernen Sie nun das “Hilfskabel” und schließen Sie die Lichtmaschine fachgerecht an die Fahrzeugelektrik an.

Bitte beachten Sie, dass die Lichtmaschine nicht allein für die Stromerzeugung im Fahrzeug verantwortlich ist. Bitte überprüfen Sie bei einem Defekt auch den Lichtmaschinenregler und die übrige elektrische Anlage.

Fazit: Oldtimer Anlasser reparieren

Der Anlasser eines Autos ist ein essentielles Bauteil, welches durch Verschleiß kaputt gehen kann. Der Starter lässt sich mit etwas Erfahrung und Geschick selbst wieder instand setzen – so lassen sich mehrere hundert Euro sparen. Die Überholung der Lichtmaschine ist etwas komplexer und sollte Fachkräften überlassen werden, bei der Polarisierung sollten auf keinen Fall Fehler passieren. Eine ordnungsgemäße und gewissenhafte Überholung der Bauteile sorgt für reibungslosen Betrieb Ihres Klassikers.

FAQ

Hier finden Sie die Antworten auf die häufigsten Fragen rund um Anlasser und Lichtmaschine.

Was sind die gängigsten Anzeichen für einen defekten Anlasser?

Der Starter gibt ein mechanisches Klacken von sich, dreht aber nicht oder macht überhaupt kein Geräusch und dreht nicht. Ein Quietschen nach dem Start lässt auf Verschleiß schließen – handeln Sie bald.

Woran kann der Defekt im Startermotor liegen?

An einer Vielzahl von Bauteilen wie:

  • Ritzel und Freilauf
  • Ankerwellenlager
  • Schleifringe und Kohlebürsten
  • Schleifkontaktflächen
  • Magnetschalterkontakte
  • Anschlüsse der elektrischen Leitungen

Was ist bei Tausch/Überholung der Lichtmaschine wichtig?

  • Sollte die Lichtmaschine ersetzt werden, so sollte auch der Regler erneuert werden.
  • Wenn die Elektrik des Autos auf „Positive Earth“ (Plus an Masse) polarisiert ist dann muss die Lichtmaschine polarisiert werden. Welcher Pol der Batterie liegt nicht an der Fahrzeugmasse?
  • überprüfen Sie bei einem Defekt auch den Lichtmaschinenregler und die übrige elektrische Anlage

Wie viel Geld kann man sich durch die Arbeiten sparen?

Das hängt sehr stark von der Marke und dem Baujahr des Autos ab.  Anlasser kosten zwischen 100 und 500 Euro. Die Einbauarbeiten kommen noch dazu. Eine Lichtmaschine befindet sich auch in etwa in diesem Preissegment, die Kosten für Aus-/Einbau schwanken je nach Werkstatt. Sowohl Lichtmaschine, als auch Anlasser sind normalerweise in 1-2 Stunden gewechselt.