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Klassische britische Fahrzeuge

Limora late night

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Tür

links, aus Aluminium

Jaguar E-Type 3.8 und 4.2 Serie 1 und 1.5: OTS Modelle (1961-68)

Im konstruktiven Bereich heutiger Fahrzeuge haben sich Bauteile aus Aluminiumblech bisher nicht flächig durchsetzen können. Hauptgrund ist das schlechte Crash-Verhalten von konventionellen Presskonstruktionen. Die erheblich festeren Bauteile aus Stranggussprofilen sind sehr teuer herzustellen und finden daher ebenfalls nur wenig Verbreitung.
Im Bereich der Beplankung und des kompletten Baus von Türen, Hauben und Deckeln ist die Verwendung von Aluminiumteilen seit jahrzehnten gängige Praxis. Hier kann Aluminium seine Produktvorteile ausspielen. Es ist gut verarbeitbar, sowohl manuell als auch in der Tiefziehpresse. Werkzeuge sind lange haltbar, weil sich das Material gut verformen lässt. Die Karosserieteile aus Aluminium sind erheblich leichter, die Differenz beträgt schon mal 5-8 kg für eine Tür, so dass sich am gesamten Fahrzeug Merkliches einsparen lassen. Aluminiumbleche sind dicker als an gleicher Stelle verwendete Stahlbleche. Beim Einpassen der Bauteile in die Karosserie kann man diese Eigenschaft als Produktvorteil nutzen. Mit der Karosseriefeile lassen sich die Bauteile leicht und schnell an die übrige umgebende Fahrzeugform anpassen. Spaltmaße, aber auch Radien lassen sich wenigstens teilweise aus dem Beplankungsmaterial herausarbeiten.